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aktive Mannschaft FFW Spiegelau                              Fahne FFW Spiegelau

aktive Mannschaft der FFW Fahnen

Unser Patenverein wurde ebenfalls im Jahr 1876 gegründet. Die Freiwillige Feuerwehr Spiegelau feierte ihr 125-jähriges Bestehen bereits am 09. und 10. Juni 2001. Bei diesem Jubiläum wurde uns die Ehre zuteil, als Patenverein der FFW Spiegelau auftreten zu dürfen. An dieser Stelle möchten wir uns daher bei den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Spiegelau nochmals für die Übertragung dieser ehrenvollen Aufgabe bedanken!

Patenbitten

Klingenbrunn am 22.04.2001; 18:00 Uhr: Die große Schar der aktiven Mannschaft traf sich am Feuerwehrgerätehaus. Grund der Zusammenkunft: Es galt einen Patenverein für das bevorstehende 125-jährige Gründungsjubiläum zu finden. Mit einem schwer beladenen Leiterwagen machten sich die Klingenbrunner, begleitet von der Feuerwehrband "Notruf 112", zu Fuß auf den Weg nach Spiegelau. Es gab die begründete Hoffnung, dass die dortige FFW bereit sein würde, die Patenschaft für unser Fest zu übernehmen. In Spiegelau wurden unsere Damen und Herren bereits von den dortigen Feuerwehrleuten um Vorstand und Ersten Bürgermeister Josef Luksch sowie Kommandant Kurt Kirchner erwartet. Vorstand Süß versuchte seine Bitte um die Patenschaft vorzubringen; die Spiegelauer machten aber mit süffisantem Lächeln ihre Zusage von der Erfüllung einiger "Aufgaben" abhängig. Besonders Luksch und Kirchner war die Schadenfreude geradezu ins Gesicht geschrieben, als sie ihre Forderungen nach und nach preisgaben. Beiden war vermutlich noch der 02. Februar dieses Jahres in Erinnerung, als die Spiegelauer nach Klingenbrunn kamen, um ihrerseits die Patenschaft für deren 125-jähriges Gründungsfest zu erflehen.
       



                                                                                 

Nach einem Wettrennen mit "kleinen Ferraris" wurde auch die Einsatzkraft unserer Damengruppe geprüft. Ein Wissenstest für unsere Führungscrew, bei dem u.a. die Frage im Raume stand, wann der Vorstand der Klingenbrunner Wehr wohl in den heiligen Stand der Ehe treten werde, schloß sich an. Jede nicht oder falsch beantwortete Frage wurde bitter bestraft. So mussten u.a. Bäume zersägt oder auf eine etwas eigentümliche Weise Nägel in einen Holzbalken eingeschlagen werden. Eigentlich haben sich unsere Leute dabei gar nicht so ungeschickt angestellt. Nur der Vorstand hatte mit den Nägeln etwas Probleme. Der Kommandant meinte dazu später, er sei eben doch ein "Papiererner".
Schließlich fanden unsere Wehrmänner aber doch die Gnade der Spiegelauer und Josef Luksch erlaubte unserem Vorstand, seine ursprüngliche Bitte zu wiederholen. Zuvor musste Luksch aber eindringlich daran erinnert werden, dass er den Erlass einer Aufgabe versprochen hatte, falls die Klingenbrunner mit ihrem "Notruf 112" erscheinen würden. Endlich nahmen die Spiegelauer Feuerwehrkameraden die Bitte um die Patenschaft einstimmig an. Es folgte ein harmonischer Abend, den unsere Musiker grandios gestalteten. Unbestätigten Berichten zufolge sollen aber vereinzelt tiefere Blicke in die Gläser vorgekommen sein. Man munkelte in den folgenden Tagen sogar, das Patenbitten habe verschiedentlich Gedächtnislücken hinterlassen.